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Wir wandern auf naturbelassenen Wald,- beschaulichen Wiesen- und herrlich gewundenen
Weinbergspfaden. Die Schönheit dieser hochgelegenen bäuerlichen Kulturlandschaft
verdankt sich pikanterweise dem menschlichen Raubbau. Schon im Mittelalter lebten
hier Köhler, die in großen Meileröfen Buchenscheite zu Holzkohle verbrannten.
So entstanden ungeahnte Weitblicke über die offene, abwechslungsreiche Hügellandschaft.
Ein faszinierendes Panorama mit Ausblicken in alle Himmelsrichtungen, die man
hier nicht erwartet hätte. Selbst an Gewässern mangelt es in den verwinkelten
Tälern nicht. Ein Geheimtipp für Naturliebhaber.
Überregional bekannte Wanderwege mit dem Karl-Kaufmann-Weg oder Rotweinwanderweg und traditionsreiche Wanderrouten z. B. Johanniterweg, Fürstin-Margarethe-Weg, Ahruferweg, Ahrtalweg, Mühlenweg und die Panoramawege verlaufen durch Winnerath bzw. befinden sich in unmittelbarer Nähe.
Wandern kann hier jeder und immer:
Im Frühjahr, wenn die Natur erwacht und alles grün wird, sollte
man was gegen die Frühjahrsmüdigkeit tun. Wenn darauf im April und Mai
die kleinen Pflänzchen aus dem Boden sprießen und alles blüht, spätestens dann
möchte jeder dabei sein.
Der
Sommer ist die Erntezeit der noch weit verbreiteten Landwirtschaft, eine der
wenigen Einnahmequellen unserer strukturschwachen und dünn besiedelten Ahr-Eifel.
Jetzt kann man vom Wanderweg aus viele Bauern beim Heumachen oder bei der Getreideernte
beobachten und die warmen Sommerabende laden jedermann ein, noch
lange draußen zusammenzusitzen.
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