Geologische Streifzüge durch
die Erdgeschichte der Eifel

Leitung: Diplom-Mineraloge Dr. Volker Reppke

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Diese Veranstaltung bieten wir im Jahr 2011 wieder an.

Die schöne Eifel-Landschaft ist das Ergebnis einer langen, sich über 400 Millionen Jahre erstreckenden geologischen Geschichte. In der Zeit des Devons vor ca. 350 - 400 Millionen Jahren war die Eifel Meeresgebiet, wo Sand- und Tonsteine zur Ablagerung kamen und Korallenriffe gebildet wurden. Nach der Auffaltung des Meeresbodens im Zuge der Bildung des Rheinischen Schiefergebirges erlebte die Eifel in der Buntsandstein-Zeit vor ca. 220 Millionen Jahren trockenes Wüstenklima, aber auch subtropische Bedingungen z.B. im Tertiär vor ca. 320 - 50 Millionen Jahren. Prägend für die jüngste Zeit waren die vielen Vulkanausbrüche in West- und Osteifel.

An vielen Stellen kann man daher Einblicke in die erdgeschichtliche Entwicklung der Eifel erhalten und so führen uns die Wanderungen zu verschiedenen geologischen Sehenswürdigkeiten. Dabei werden auch Aspekte der Nutzung von Gesteinen als Rohstoff und Baumaterial im Eifelraum angesprochen.

Ahrtal BergwerkstollenIm Ahrtal unternehmen wir am ersten Tag eine bergbaugeschichtliche Wanderung im Bereich einer alten Erzgrube und erkunden den Untergrund der Eifel, der aus unterdevonischem, versteinerten Meeresboden besteht. Dabei werden wir auch in einen Bergwerksstollen einfahren und das Ergebnis gebirgsbildender Prozesse besichtigen können.

Den nächsten Wandertag verbringen wir im Gerolsteiner Land, wo uns Korallenriffe aus dem Mitteldevon, Wüstenablagerungen aus der Trias, eine steinzeitlich genutzte Karsthöhle und Vulkankrater erwarten. Zur Erfrischung wartet kühles Mineralwasser auf uns.

Am dritten Tag machen wir eine Wanderung im tertiärzeitlichen Vulkangebiet der Hocheifel. Bei dieser Tour um die höchstgelegene Burg in Rheinland-Pfalz erhalten wir Einblicke in durch Erosion freigelegte Vulkanschlote und erdoberflächennah erstarrtes Magma.

Eifel Vulkane Bei einem "Spaziergang durch einen erloschenen Vulkan" bekommen wir am vierten Tag in der Westeifel einen genauen Einblick in den Aufbau eines vulkanischen Schlackenkegels und besuchen den einzigen erstarrten Lavasee der Eifel. Unterwegs lassen sich bestimmt auch vulkanische Minerale finden.

Der letzte Tag führt uns zum zweitjüngsten Vulkan Deutschlands (Laacher See Vulkan), der vor etwa 13.000 Jahren in einem gewaltigen Ausbruch entstand und Deutschlands jüngste Landschaft formte. Vorbei an Bimsgruben und Vulkanresten wandern wir zu den Mofetten am Laacher See, die uns anschaulich beweisen, dass der Vulkanismus in der Eifel längst nicht erloschen ist. Auf Wunsch können wir zum Abschluss noch das größte Basaltlavawerk der Erde besichtigen.

An allen Tagen werden wir in Fahrgemeinschaften zu den Ausgangspunkten unserer Touren fahren. Die Wanderungen dauern etwa 3 - 4 Stunden, wobei wir Strecken von bis zu 12 km zurücklegen werden.


Leistungen:

  • 6 Übernachtungen mit Halbpension (4-Gänge Abendessen)
  • 6 Rucksackverpflegung mit Tee
  • 5 Exkursionen mit dem Geologen
  • 5 Wanderungen mit Siggi
  • kostenloser Abholservice am Wanderweg


Mitzubringen wäre noch:

  • 1 warme Jacke
  • 1 Notizblock


Glück auf!



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